Der Film: 40 Jahre Deutsche Bhutan Himalaya Gesellschaft 

Anlässlich des 40-jährigen Jubiläums der Deutsch-Bhutanischen Himalaya-Gesellschaft (DBHG) veröffentlichen wir einen besonderen Film, der vier Jahrzehnte lebendiger Beziehungen zwischen Bhutan und Deutschland eindrucksvoll nachzeichnet.

Seit 1986 verbindet die DBHG Menschen, Kulturen und Ideen. Der Film zeigt, wie aus ersten Kontakten eine vielfältige und nachhaltige Zusammenarbeit auf zahlreichen Ebenen entstanden ist – getragen von Neugier, Respekt und dem Wunsch nach gegenseitigem Lernen. Im Zentrum stehen nicht nur historische Entwicklungen, sondern auch persönliche Perspektiven.

Klaus Neumann, Archivar und langjähriger Begleiter der DBHG, hat mit großer Sorgfalt Dokumente, Bilder und Erinnerungen aus vier Jahrzehnten zusammengetragen.

Musik als verbindende Sprache

Eine besondere Tiefe erhält der Film durch die musikalische Gestaltung von Annette Blecher, Komponistin und Musikpädagogin. Ihre Kompositionen verleihen den Bildern und Erzählungen eine eigene Sprache – jenseits von Worten.

Mit leisen und kraftvollen Tönen fängt die Musik die Vielschichtigkeit der Begegnungen ein: das Rascheln von Blättern, die Tiefe der Blasinstrumente, das feine Spiel der Violinen und die rhythmische Energie der Perkussionsinstrumente. So entsteht ein Klangraum, der die Dramaturgie der ursprünglichen Natur des Himalayas ebenso widerspiegelt wie die feinen Zwischentöne menschlicher Begegnungen.

Die Musik begleitet nicht nur die Landschaften – wilde Flüsse, dichte Wälder und weite Bergregionen –, sondern auch das Aufeinandertreffen von Menschen, die unterschiedlich sozialisiert sind, verschiedene Sprachen sprechen und von unterschiedlichen Wertvorstellungen geprägt werden. In diesen Begegnungen entstehen Spannungen, Annäherungen und neue Verständnisse – hörbar gemacht durch leise Nuancen und kraftvolle Akzente.

Die deutsch-bhutanische Zusammenarbeit ist geprägt von einem kontinuierlichen Dialog. Ob im kulturellen Austausch, in der Architektur oder im sozialen Miteinander – stets geht es um ein gegenseitiges Verstehen und Lernen.