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Deutsche Bhutan Himalaya Gesellschaft: Chronik einer erfolgreichen Entwicklung

Das Königreich Bhutan und die Bundesrepublik Deutschland unterhalten keine Botschaften, aber die beiden Länder pflegen gute, freundschaftliche diplomatische Beziehungen auf anderen Ebenen. In diesem Netzwerk spielt die Deutsche Bhutan Himalaya Gesellschaft (DBHG) mit vielen Besuchen, persönlichen Kontakten, Ausstellungen, Veranstaltungen, Reisen nach Bhutan und Hilfen zum Kulturerhalt in Bhutan eine bedeutende Rolle.

Im Umkreis des Vorstandsvorsitzenden der Kölner Stadtsparkasse, Fritz Hermanns, bildete sich 1984 ein Freundeskreis zum Königreich Bhutan. Dieser Freundeskreis festigte seine Ziele und schon am 11. März 1986 wurde der Verein „Bhutan – Himalya – Club e.V.“ gegründet. Vorstandsvorsitzender wurde Fritz Hermanns.

Relativ kurz danach, im Oktober 1988, fand die erste Delegationsreise der Gesellschaft nach Bhutan statt. Schon dabei wurden Beziehungen zu den entscheidenden Kabinettsmitgliedern der damals noch Königlichen Regierung geknüpft. Mit Ministerbesuchen, Vorträgen und Delegationsreisen wurden die Beziehungen zum Königshaus, zu Regierungsmitgliedern, vor allem aber zu den Menschen in Bhutan, kontinuierlich vertieft.

Ab 1998 half und hilft unsere Gesellschaft Bhutan beim Erhalt seiner außerordentlichen Kultur, vor allem beim Erhalt der zahlreichen Dzongs, Klöster und Lhakhangs.

Anlässlich der Weltausstellung in Hannover im Jahre 2000 war die Deutsche Bhutan Himalaya Gesellschaft Gastgeber für die zweite Konferenz europäischer Bhutan-Gesellschaften in Hannover. Ihre Majestät, Königin Ashi Dorji Wangmo Wangschuck, hielt die Festansprache.

Insgesamt nahmen die Aktivitäten der Gesellschaft zu. So engagierte sich die DBHG, insbesondere ihr damaliger Präsident Dr. Manfred Kulessa, bei der Flüchtlingsfrage und Dieter Brauer half bei der Installation von Radio und Fernsehen in Bhutan. In Bonn wurde eine Ausstellung der Gesellschaft zu bhutanischen Textilien gezeigt und auch bei der großen Ausstellung im Ostasiatischen Museum in Köln „The Dragons Gift“ war unsere Gesellschaft beteiligt.
Anlässlich der dritten Konferenz der europäischen Bhutan-Gesellschaften in Wien formulierte Ihre Königliche Hoheit Prinzessin Ashi Chhimi Yangzom dazu:

„The Bhutan Himalaya Society of Germany is working towards cooperation with the National Council for Cultural Affairs to restore a site of tremendous national significance: the historical home of the consort of Phajo Drujom Zhingpo, a prominent 13th century Lama. Such a contribution towards the preservation of our traditional culture and heritage will surely be cherished by generations of Bhutanese.
These are but a few examples of the wonderful work that some of you are doing. While time does not permit me to mention the whole range of activities, I would like to say that the people of Bhutan greatly value your contributions and are truly appreciative of all the efforts that you are making towards improving the lives of our people.”

Besser lässt sich das gemäß unserem Satzungsziel Erreichte – und hier wiederum insbesondere, wie dies unsere bhutanischen Freunde sehen – nicht darstellen.

Inzwischen erreichen die Sanierungsarbeiten an Baudenkmälern unter Leitung von Prof. Manfred Gerner mit der Rekonstruktion des beim Erdbeben 2008 völlig zerstörten Yangner Lhakhangs einen weiteren Höhepunkt. Daneben bauen wir am heiligen See Membartso Sicherheitseinrichtungen und Gregor Verhufen bereitet ein Projekt zum Auffinden und Digitalisieren wichtiger historischer Dokumente in Bhutan vor.
Unsere Gesellschaft ist auf einem guten Weg in der Erfüllung satzungsgemäßer Ziele – mehr aber noch beim Erreichen der Herzen unserer bhutanischen Freunde.

Thimphu / Fulda, im Juni 2014

Prof. Dipl.-Ing. Manfred Gerner