Bhutan-Tage

Warum veranstaltet die Gesellschaft alljährlich einen Bhutan-Tag?

Ziel der Bhutan-Tage ist es, die Völkerverständigung zwischen Bhutan und Deutschland zu fördern. Vorträge über das Land in all seinen Facetten, der Austausch zwischen Bhutanerinnen und Bhutanern und interessierten Menschen aus Deutschland machen den Besuch der Veranstaltung zu einem besonderen Erlebnis.

Die Liste der Schwerpunktthemen zeigt die Reichhaltigkeit und Vielfalt der Vorträge, angefangen von „Kunst und Kultur im Reich des Donnerdrachens“ über „Shangrila in Gefahr? Eine Gesellschaft im Wandel (2001)“, bis hin zu „Handwerksausbildung in Bhutan: Herausforderungen und Chancen (2022)”. Tourismus wurde mehrfach thematisiert und immer wieder war auch das Bruttonationalglück ein Thema so z. B. „Die Jugend Bhutans und die Suche nach dem Glück (2017) oder „Die Wirtschaft und das Bruttonationalglück Bhutans (2023)”.

Darüber hinaus bietet der Bhutan-Tag auch immer eine Plattform für den Austausch der Teilnehmerinnen und Teilnehmer zu allen möglichen Fragen, die Bhutan betreffen.

Historie

Bereits 1984 bildete sich auf Initiative des Vorstandsvorsitzenden der Kölner Stadtsparkasse, Fritz Hermanns, ein Freundeskreis des Königreichs Bhutan“. Dieser Freundeskreis festigte seine Ziele und am 11. März 1986 wurde die Deutsche Bhutan Himalaya Gesellschaft (DBHG) e.V. offiziell gegründet und firmierte zunächst als „Bhutan-Himalaya-Club e.V.“ im Asia Pacific Center, Köln.

Zu den ersten Vereinsaktivitäten gehörten Lichtbildvorträge, so z.B. ein Vortrag unseres Ehrenpräsidenten Prof. Manfred Gerner am 6. April 1987 zur „Architektur im Land der Drachenkönige“.

Am 4. Juli 1992 fand eine Mitgliederversammlung mit Seminar statt. Mit diesem Seminar wird die Tradition der Bhutantage begonnen. S.E. Dasho Paljor J. Dorji, Botschafter des Königreichs Bhutan in Genf, hielt einen Vortrag mit dem Thema „Bhutans Weg von der Tradition zur Moderne“. Zu den weiteren Referenten zählen Oga Thingo, Köln, Dr. Wendelgard Gerner, Fulda und Lama Kunga Rinchen, Mechernich.

Mit Ausnahme des Corona Jahres 2020 fand der Bhutan-Tag im jährlichen Rhythmus statt.

Mitten in Frankfurt im Haus des Handwerks fand am 14. Mai 2022 der Bhutantag zum Thema: „Handwerksausbildung in Bhutan: Herausforderungen und Chancen“ statt. Referentinnen und Referenten waren: Aum Tashi Wangmo, Staatssekretärin im Arbeitsministerium in Bhutan, Erik Ruh und Markus Eicher, Handwerkskammer FRM, sowie deutsche Handwerksmeister, die gerade von Ihren Einsätzen in Bhutan zurückgekehrt waren.

 

Zum ersten mal in virtuellem Format fand der Bhutantag zum Thema “Tourismus in Bhutan in Zeiten der Pandemie: Erlebt das Prinzip “High Value – Low Volume” eine Renaissance? statt. 

 
 
 

Coronabedingt ist der Bhutantag leider ausgefallen.

“Die Kooperation zwischen der EU und dem Königreich Bhutan” am 13. April im Haus der Evangelischen Kirche, Adenauerallee 37; 53113 Bonn. 

Zentraler Aspekt der Vorträge von Ulrike Müller, Mitglied des europäischen Parlaments und Dr. Stefan Lock, Leiter der Südasienabteilung von EuropeAid der Europäischen Kommission war, dass Bhutan im Jahre 2023 die Gruppe der am wenigsten entwickelten Länder (LDCs) verlassen wird. Die Europäische Union (EU) hat sich aber verpflichtet, Bhutan auch über das Jahr 2023 hinaus zu unterstützen. Laut EU soll die „Unterstützung bei der Konsolidierung der wirtschaftlichen Situation, der Landwirtschaft und der ländlichen Entwicklung begleiten, die Kapazitäten der zivilgesellschaftlichen Organisationen aufbauen und eine gute Regierungsführung sowohl auf lokaler als auch auf zentraler Ebene gewährleisten“. Sowohl Frau Ulrike Müller, als auch Herr Dr. Lock hoben die hervorragende Zusammenarbeit mit Bhutan hervor, die in der Region und darüber hinaus ihresgleichen sucht.

„Buddhismus in Bhutan – Gestern und Heute” am 28. April in Tibethaus Deutschland e.V. in Frankfurt am Main.

Am 25. März 2017 fand der Bhutantag im Tibethaus in Frankfurt a.M. statt. Das Thema des Bhutantages lautete: „Bhutanese Youth in Pursuit of Happiness“ (Die Jugend Bhutans und die Suche nach dem Glück).

Dorji Wangchuk aus London sprach zum Thema: „A Perspective on Bhutanese Youth in Pursuit of Gross National Happiness“ und Prof. Dr. Alexander Klaußner zum Thema „Handwerk hat goldenen Boden – vielleicht und vor allem auch in und für Bhutan“.

Am 12. März 2016 fand der Bhutantag im ehrwürdigen „Alten Rathaus“ in Bonn statt. Zusammen mit vielen Internationalen Gästen haben wir das 30jährige Jubiläum der Deutschen Bhutan Himalaya Gesellschaft e.V. gefeiert.

Das Thema dieses besonderen Bhutantages war: „Happiness and Sustainability – Tradition and Modern Development in Bhutan“. Die Reden und Vorträge finden Sie in der Ausgabe des Thunlam 2016.

Am Samstag, den 21. März fand der Bhutantag 2015 in der Stadthalle Bad Godesberg statt. Das Schwerpunktthema war: „Wie verändert der Tourismus Bhutan?“

im Haus der Evangelischen Kirche in Bonn: „Magicians and Modern Times“ (siehe Thunlam Spezial, Ausgabe 1, 2014)

im Haus der Evangelischen Kirche in Bonn: „Geschichte und Bedeutung der Dzongs“.

im Haus der Evangelischen Kirche in Bonn: „Geschichte und Bedeutung der Dzongs“.

im Japanischen Kulturinstitut in Köln: Die 13 traditionellen Handwerkskünste Bhutans

im Japanischen Kulturinstitut in Köln: Kunst und Kultur Bhutans (in Verbindung mit einer Kunstausstellung über Bhutan zum ersten Mal in Deutschland im Museum für Ostasiatische Kunst gezeigt wurde)

im Gustav-Stresemann-Institut in Bonn: Partnerland Bhutan am Beginn des neuen Zeitalters

Politik und Geschichte in Bhutan

in der Musikbibliothek im Schumannhaus in Bonn: Kunst und Kunsthandwerk in Bhutan

Bhutan zwischen Tradition und Moderne

im Theatersaal des Schlosses Wolfenbüttel: Fachwerk in Bhutan und Deutschland

im Gustav-Stresemann-Institut in Bonn: Vom Bruttosozialglück, Landfrauen und buddhistischen Traditionen.

Am 28. Juli 2000 richtete die DBHG eine Konferenz der Europäischen Bhutangesellschaften (EBA) in Hannover aus, in Verbindung mit der EXPO 2000, auf der Bhutan mit einem wunderbaren Pavillon international große Beachtung fand. Königin Ashi Dorji Wangmo Wangchuck richtet eine Grußadresse an die Vertreter der EBA-Mitglieder von Großbritannien, Schweden, Österreich, Dänemark, Finnland, die Niederlande und Deutschland.

Präsident Dr. Manfred Kulessa wird von der Königlichen Regierung Bhutans zum Honorarkonsul ernannt 

Mitgliederversammlung mit Vertretern der bhutanischen Botschaft 

Bhutantag „Shangrila in Gefahr? Eine Gesellschaft im Wandel“ 

mit Beiträgen von Gerner, Dodin, Hass und Osang und einer Podiumsdiskussion mit Götting, Hörig, Kirchhoff und Dr. Kulessa: „Vision 2020 – Entwicklungspolitische Perspektiven“

2002 

April Delegationsreise, Empfang einer Delegation der Gruppe unter Leitung von Prof. Gerner durch seine Königliche Hoheit Kronprinz Dasho Jigme Khesar Namgyal Wangchuck im Tashi Chho Dzong 

7. April: Tod von Fritz Hermanns, Mitbegründer, Präsident und Ehrenvorsitzender der DBHG 

21. Mai: Abendveranstaltung im Presseclub Köln: Vortrag Frau Dr. Irmela Harz 

8.-11. Mai: „National Workshop and Seminar on the Conservation of Cultural Monuments” in Thimphu für Teilnehmer aus allen 20 Dzongkhags unter Leitung von Prof. Gerner 

Eröffnung des nationalen Workshops mit Teilnehmern aus allen 20 Dzongkhags. VLNR: Dasho Sangye Wangchuck, Prof. Gerner and SE Minjur Tulku in der „Rapa Hall“ Thimphu 

7. September Mitgliederversammlung mit Vertretern der Botschaft 

Bhutantag „Umwelt und natürliche Ressourcen“ mit Beiträgen von Bäumler, Vogel, Wolf, Kirchhoff und Gruber

8. Juni Mitgliederversammlung 

Neuer Vorstand :

  • Prof. Manfred Gerner, Präsident 
  • Ursula Lemmer, Vizepräsidentin, Veranstaltungen 

 

28. Juni Bhutantag „Faszination Bhutan“ 

Grußadresse von Konsul Chiten Tenzing; mit Beiträgen von Dr. Kulessa, Brauer, Dr. Dehn, Wiedling, Zürcher und Gerner

 

19. November Herbstveranstaltung im Kölner Presseclub